Der Schlossberg ein Natur und Vogelparadies
Im Jahre 1952 wurden auf dem Schloßberg die ersten Holznistkästen aufgehängt. Später ging man zu den haltbareren Holzbetonnistkästen über, von denen bis zum heutigen Tag etwa 115 Stück auf dem Schloßberg hängen und von den Vögeln gerne angenommen werden. Viele selten gewordene Arten kann man hier noch antreffen. Wir hoffen, das der Schloßberg als Landschaft - und Vogelschutzgebiet erhalten bleibt, Dank Beiträge unserer Mitglieder.
Ringelnatter beim Besuch einer Vogeltränke am Schloßberg
Und  wieder ist ein Jahr vergangen und wir schreiben das Jahr 2018. Im Jahr 2017 wurden insgesamt 130 Nistkästen gezählt.  Die wichtigste Arbeit ist neben der Nistkastenkontrolle die Winterfütterung. Um auch an der Schlossberggaststätte  die Vögel  wieder gestärkt durch den Winter zu bringen, wurde für unseren Bergwirt ein großes Futterhaus angefertigt, das er mit Freude annahm. Auch die kleinen Holzaufhängungen inkl. Fettknödel kamen dank unserer freiwilligen Helfer gut am Weihnachtsmarkt an. Um den Jahresbericht heuer mehr den Vogel des Jahres zu widmen, fällt dieser ein wenig schmäler aus. Details folgen in der Jahreshauptversammlung.
Er macht seinen Namen alle Ehre. Das vielseitige Multitalent mit dem schillernden Federkleid erfreut uns mit seinen Gesangseinlagen. Doch der Star ist auch ein Paradebeispiel für den stillen Rückzug unserer Allerweltsvögel. Helft Ihm und setzt euch für vielfältige Lebensräume ein, verzichtet auf Gift im Garten oder baut dem Star ein Haus.
Jahresbericht der Vogelwarte
Bauanleitung für den Staren-Nistkasten
© Naturschutzbund Deutschland (NABU) e.V., Charitéstraße 3, 10117 Berlin, Tel. 030.28 49 84-0, NABU@NABU.de, www.NABU.de.
Weitere Baupläne für Nistkästen und Nisthilfen für Vögel, Fledermäuse, Igel und Insekten finden Sie in der NABU-Broschüre „Wohnen nach Maß“  (Art.-Nr. 4028), die Sie im NABU Natur Shop, Tel. 05 11.89 81 38-0, info@NABU-Natur-Shop.de, für 2 Euro zzgl. Versandkosten bestellen können.
Da „Starenkästen“ im Straßenverkehr unseren gefiederten Freunden  nur indirekt von Nutzen sein können, lohnt es sich, den immer seltener  in Gärten anzutreffenden Star mit einer geeigneten Nisthilfe anzulo- cken. Im Prinzip handelt es sich um einen vergrößerten Meisenkasten.  Der Starenkasten benötigt ein Einflugloch mit 45 mm Durchmesser.  Bei geeigneter Umgebung (Streuobstwiesen, sonnige Lagen mit altem  Baumbestand) bezieht mit etwas Glück vielleicht auch der bedrohte  Wendehals das geräumige Domizil. TIPP: Ein Star will hoch hinaus! Sein Kasten sollte deshalb in mindestens   4 m Höhe hängen, z.B. am Hausgiebel.
Die Materialstärke  beträgt 20mm.
Neues Futterhaus für unsere Wirtsleute Carmen und Christian