Der Schlossberg ein Natur und Vogelparadies
Im Jahre 1952 wurden auf dem Schloßberg die ersten Holznistkästen aufgehängt. Später ging man zu den haltbareren Holzbetonnistkästen über, von denen bis zum heutigen Tag etwa 115 Stück auf dem Schloßberg hängen und von den Vögeln gerne angenommen werden. Viele selten gewordene Arten kann man hier noch antreffen. Wir hoffen, das der Schloßberg als Landschaft - und Vogelschutzgebiet erhalten bleibt, Dank Beiträge unserer Mitglieder.
Ringelnatter beim Besuch einer Vogeltränke am Schloßberg
Der Bergverein hat wieder für die Vogelwelt auf dem Berg 28 neue Nisthöhlen gekauft. Unter anderen Baumläuferhöhlen, Zaunkönigkugeln, eine Spechthöhle (Projektkasten) und weitere Nistkästen für andere Vogelarten. Diese werden bei den nächsten Jugend und Arbeitseinsätzen rund um den Schloßberg aufgehängt.
Mit seiner orangen Brust und Kehle ist das Rotkehlchen unverwechselbar. Der Bauch ist hell, Schwanz, Hinterkopf und Rücken sind braun gefärbt. Die Geschlechter sind nicht zu unterscheiden, aber das Alter: Jungen Rotkehlchen fehlt die orange Färbung, ihre Brust ist braun geschuppt. Beim Umgraben eines Beetes kommt das Rotkehlchen oft erstaunlich nah, um in der aufgewühlten Erde nach Fressbarem zu suchen. Außerhalb von Gärten folgt es auch größeren Säugern wie Wildschweinen, um auch hier Nahrung aus der aufgeworfenen Erde zu picken. Es ernährt sich von Kleintieren, die es meist hüpfend am Boden jagt. Diverse Insekten, Spinnen, Würmer und Schnecken stehen ganz oben auf dem Speiseplan. Im Spätsommer und Herbst fressen Rotkehlchen auch Beeren und andere weiche Früchte. Rotkehlchen sind in Deutschland Teilzieher. Einige Vögel bleiben das gesamte Jahr über in unseren Breiten, andere ziehen kurze Strecken in wärmere Gefilde.